Trekking vom Colle Marcione

Colle Marcione, Höhe 1.227 Meter über dem Meeresspiegel, wenige Kilometer oberhalb des Dorfes Civita gelegen, wo sich die gleichnamige Schutzhütte befindet, ist der einfachste Zugang zum östlichen Pollino. Es ist ein fantastischer panoramahafter Aussichtspunkt, von dem aus man im Westen Dolcedorme Serra, Serra Ciavole und Serra di Crispo sieht, im Norden Timpa San Lorenzo, Richtung Osten den Monte Sparviere und im Südosten den Monte Sellar. Von diesem Punkt aus beginnen viele Pfade, die zu der „Piano di Ratto“ und auf den Gipfel des Monte Manfriana (1.981 m. über dem Meeresspiegel)führen. Vorbei an „Timpa del Principe“, um den Weg auf den Gipfel des „Serra Dolcedorme“ fortzusetzen. Dieser Weg trägt den Namen „Cresta dell'Infinito“ und ist aufgrund seiner Schwierigkeit und langen Dauer nur für erfahrene und geübte Wanderer zu empfehlen. Die starke Herausforderung liegt hierbei weniger bei den geringen Höhenunterschieden, sondern auf dem Pfad „Piano di Ratto“, der an eine natürliche Quelle „Fontana del Principe“ führt, wo man unter dem mächtigen Buchenwald von Fagosa Rast machen kann. Schwieriger wird der Weg, wenn man sich entscheidet ihn zu den „Sorgenti del Vascello“ fortzuführen, um am „Piano di Acquafredda“ anzukommen. Dabei handelt es sich um eine riesige Dolina glazialen Ursprungs, wo man die "alberi serpente" bewundern kann. Das sind große Buchen, dessen Stämme sich unter dem Gewicht des Schnees im Winter verbogen haben und nun aussehen wie echte Schlangen. Über diesem Szenarium befindet sich der „Passo delle Ciavole“ zwischen dem „Serra Dolcedorme“ und „Serra Ciavole“. Von hier aus gelangt man zu den „Piani di Pollino“, welchen wir am meisten Platz in der Kategorie "trekking a Piano Ruggio e Colle dell'Impiso" (Trekking nach Piano Ruggio und Colle dell'Impiso) gewidmet haben.

Mit dem Auto folgend der Straße, welche von Civita nach Colle Marcione führt, kurz bevor man die Timpa di Falconara (in der Gemeinde Terranova del Pollino)erreicht, überquert man den Forstweg, der zum antiken „Casino Toscano“ (1.659 m über dem Meeresspiegel), am Fuße der Serra delle Ciavole, führt. Diese Route, einer der Klassiker des Parks, führt zu einem anderen wichtigen Eingang zur „Piani di Pollino“, der „Grande Porta del Pollino“ (zwischen Serra di Crispo und Serra delle Ciavole), wo die Überreste der berühmten „Zi Peppe“, der Kiefer, welche als Logo des Pollino Parks ausgewählt worden ist, noch zu sehen sind. Diese wurde 1993 von einigen Vandalen angezündet.

Timpa di Porace (1.423 m. udm.) e Timpa di Cassano (1.311 m. udm.)

Wenn man von Colle Marcione in Richtung Nordosten blickt, befindet sich vor einem der imposante Teil des Felsens von Timpa di Porace (1.423 Meter über dem Meeresspiegel), dessen Gipfel über einen "Luftweg" mit sichtbaren Passagen und schmalen, felsigen Terrassen erreicht werden kann. Diese zeigen direkt auf den Gipfel und können im alpinen Stil an den senkrechten Wänden des Timpa beklettert werden (siehe auch den Abschnitt des Kletterns). Von der Spitze aus genießt man einen atemberaubenden Ausblick auf den Fluss Raganello, bevor das Wasser in der engen Schlucht beim Zusammentreffen zwischen Timpa di San Lorenzo und Timpa di Cassano verschluckt wird. Diese beiden bilden einen engen Hals, es ist der hohe Abschnitt der Raganello - Schlucht, auch „Gole di Barile“ genannt, welcher wir mehr Aufmerksamkeit auf den Seiten des Canyoning widmen.

Die Timpa di Cassano (1.311 m. über dem Meeresspiegel), die hinter der von Porace liegt, erreicht man, indem man dem bergab führenden Pfad folgt, der in östlicher Richtung entlang der Basis verläuft. Wenn man den Sattel zwischen den beiden Timpas erreicht hat, geht es aufwärts Richtung dem Pfad. Man überquert die Ebene bis zu den Nordhängen der Felskämme auf unserem Gipfel. Um den Gipfel zu erreichen, steigen Sie den „Gardoni di Rock Gino“ auf den Kamm des Timpas hoch, um dann in südlicher Richtung hinauf zu steigen. Auch auf der Timpa di Cassano wurden zahlreiche Kletterrouten mit mehreren Zügen eröffnet. Über diese berichten wir in der Sektion klettern.

Belvedere Santa Venere und Timpa del Demanio (855 m. udm.)

Es ist eine der landschaftlich schönsten Strecken des Pollino Parks, mit weitem Blick auf die Raganello-Schluchten, die Timpe und das Dorf Civita. Man kann es entlang der Shcosa (Straße, die San Lorenzo Bellizzi und die Ebene verbindet) erreichen und den Schotterweg abfangen, der in den Steineichenwald von Santa Venere eintaucht. Nach wenigen hundert Metern erreichen Sie das Belvedere di Santa Venere, eine Terrasse mit Blick auf die hohen Felswände, die den Canyon von Raganello überblicken. Der Pfad verläuft in südlicher Richtung und ist auf die Timpa del Demanio gerichtet, die sich genau über der berühmten Teufelsbrücke befindet. Der Weg folgt dem Bergrücken und verläuft parallel zur technisch anspruchsvolleren Route der Via delle Capre (die die Mauer etwa 70 Meter vom Grat überquert). Zwischen Wäldern mit Eichen und Wacholder und Terrassen mit Blick auf die Schluchten ist es nicht schwer, die riesigen Greifen zu entdecken, die diese Berge umgeben. Nicht selten sehen wir die bianconi im "heiligen sprito" oder die Wanderfalken, die auf ihre Beute abzielen. In letzter Zeit wurden auch Exemplare ägyptischer Geier gesichtet. Es ist daher die ideale Route für Vogelbeobachter. Wenn Sie den Gipfel des Timpa del Demanio erreicht haben, nachdem Sie einige wirklich luftige und überhängende Passagen passiert haben, öffnet sich ein herrliches Panorama an der ionischen Küste und am Sellaro. Nach einer wohlverdienten Entspannung nehmen Sie die Rückstraße entlang einer unbefestigten Straße, die zurück zur Shcosa führt, jedoch einen Kilometer weiter stromabwärts vom Eingang zum Pfad, der zum Belvedere führt.

Schwierigkeit: E (mittel-tief)    -    Länge: 4 km    -    Höhenunterschied: 100 m    -    Dauer: 2 Stunden

Monte Manfriana (1.981 m. udm.)

Nach den 5 Gipfeln über 2.000 Meter ist es der höchste Berg des Pollino-Massivs. Wegen des beträchtlichen Höhenunterschiedes (ca. 700 Meter) ist es eine der anspruchsvollsten Routen im südöstlichen Bereich des Parks. Der Weg beginnt an der gleichnamigen Berghütte und durchquert den Buchenwald, bekannt als Fagosa, bis er den „Cresta dell'Infinto“ hinter sich lässt. Daraufhin erreicht man den Gipfel Manfriana (1.981 m). Die Fundstücke von Gegenständen der Megalithen (wahrscheinlich religiöser Herkunft), die direkt unterhalb des Gipfels gefunden wurden, weisen darauf hin, dass dieser Ort in alten Zeiten stark frequentiert gewesen sein muss. Neuere Spuren von Menschenhand ist die alte Seilbahn, welche in den frühen 1900er Jahren zum Transport des Holzes flussabwärts verwendet wurde. Die Spitze des Manfriana kann auch von der Südseite ausgehend vom Dorf „arbershe di Frascineto“ erreicht werden. (foto: S. Emmanuele)

Schwierigkeit: EE (schwer)    -    Länge: 14 km    -    Höhenunterschied: 800 Meter    -     Dauer: 6 Stunden

Erforderliche Ausrüstung: Wanderschuhe (festes Schuhwerk), Rucksack, Hut und Anorak. Je nach Jahreszeit und Wetterbegebenheit ist es ratsam eine thermische Jacke mit sich zu führen, Vlies und Steppdecke. Die Trekkingstöcke werden von den Guides zur Verfügung gestellt

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...im "La Casa dell'Escursionista", in Cerchiara di Calabria, über dem Excursionsverein. Dies ist eine komfortable Unterkunft, die von unseren Guides verwaltet wird und für Bergfreunde entworfen wurde, mit einem Entspannungsbereich mit Kletterwand, Wanderführern und Karten des Parks.